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PRESSESTIMMEN |
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PRESSESTIMMEN:
Urkundenbuch des Zisterzienserklosters Altzelle - CODEX DIPLOMATICUS SAXONIAE Die Anlage des Bandes einschließlich der ausführlichen Register folgt bewährten Mustern und macht einen tadellosen Eindruck. Daß damit der 1860/64 begonnene Codex diplomaticus Saxoniae wieder auflebt, dessen Fortsetzung nach jahrzehntelanger Unterbrechung der Sächsische Landtag am 23. Mai 1996 ausdrücklich beschlossen hat, verdient einen herzlichen Glückwunsch.
Rudolf Schieffer, Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 62 (2006), S. 672
Man darf sich wünschen, dass die weiteren Bände rasch und in ebenso bestechender Qualität erscheinen.
Elke Goez, Neues Archiv für sächsische Geschichte 78 (2007), S. 377-379
2006 | ISBN: 978-3-7752-1901-3 | | Geb. | Preis: € 60.00 bestellen | order |
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 | | PRESSESTIMMEN HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG, 20. Dez. 2007:
Landesgeschichte im Landtag - Dokumentation zur 5 jährigen Vortragsreihe Einmalig, vielfältig: „Landesgeschichte im Landtag“ zum Abschluss als Buch Der im vergangenen Jahr verstorbene Göttinger Historiker Ernst Schubert hatte für solch voluminösen Bücher ein besonderes Prädikat auf Lager: „Geworfen tödlich“. Rund drei Kilogramm wiegt der Band „Landesgeschichte im Landtag“, den der scheidende Landtagspräsident Jürgen Gansäuer gestern vorgestellt hat. Es sind drei Kilogramm voller Skandale und Heldentaten, Verbrechen und Kultur. Gansäuer hatte – unterstützt von Schubert – vor gut vier Jahren die gleichnamige Vortragsreihe initiiert.
Die Reihe erwies sich als Erfolgsmodell: Mehr als 25.000 Besucher kamen zu den mehr als hundert Vorträgen, die in dem Sammelband jetzt nachzulesen sind. Schon das Inhaltsverzeichnis bietet ein Mosaik all dessen, was Niedersachsens Historie zu bieten hat. Es reicht von der Christianisierung bis zur Expo; man erfährt in dem Band, was Eike Christian Hirsch über Leibniz, Margot Käßmann über die Reformation oder Messe-Chef Sepp Heckmann über die Geschichte der Messe zu sagen hatte.
Ein „Lesebuch mit Bildern“ nannte der Historiker Carl-Hans Hauptmeyer das Buch bei der Präsentation. Tatsächlich lädt der Band, gesponsert von der Hannover-Stiftung der Sparda-Bank, zum Blättern und Schmökern ein. „Unsere Landesgeschichte ist ebenso einmalid wie vielfältig“, sagte Gansäuer. Die Vortragsreihe indes findet mit Ablauf seiner Amtszeit zumindest ein vorläufiges Ende. Es hängt von Gansäuers Nachfolger ab, ob sie fortgesetzt wird.
807 S. | 2007 | | | Geb. | Preis: € 59.00 bestellen | order |
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 | | PRESSESTIMMEN Karl-Heinz Rothenberger, Landau,
in der "Pfälzer Heimat", Jg. 59 Heft 2 (Okt.) 2008 über
"Liselotte von der Pfalz in ihren Harling-Briefen" :
„die didaktische Aufbereitung des Stoffes bringt dem Leser die Person Liselottes nahe und eröffnet ihm zugleich vorbildlich Blicke in die höfische Gesellschaft des 17./18. Jahrhunderts“ Sämtliche Briefe der Elisabeth Charlotte, duchesse d’Orléans, an die Oberhofmeisterin Anna Katharina von Harling, geb. von Offeln, und deren Gemahl Christian Friedrich von Harling, Geheimrat und Oberstallmeister zu Hannover
Herausgegeben, kommentiert und eingeleitet von Hannelore Helfer, ergänzt durch ein Gesamtinventar iher bisher bekannten Briefe an verschiedene Empfänger, mit einem Glossar von Malte Ludolf Babin
2 Bände 1201 Seiten, Hannover, Verlag Hahnsche Buchhandlung 2007(Veröffentlichungen der Pfälz. Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, 102)
Um es vorweg zu sagen: Es ist hier ein großes Werk anzuzeigen. Der Briefedition von Hannelore HELFER kommt unter den bisherigen Editionen von Liselotte-Briefen, die — bis auf jüngere von Voss und VAN DER CRUYSSE — schon ein Jahrhundert zurückliegen, eine besondere Bedeutung zu. Das hängt zum einen damit zusammen, dass diese Korrespondenz die längste durchgehende ist, die Liselotte je geführt hat. nämlich über sechs Jahrzehnte. Zum anderen ist die Form der Briefedition mustergültig und maßgeblich für nachfolgende Editionen. Der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften und ihrem ehemaligen, früh verstorbenen Vorsitzenden, Prof. Staab. und ihrem jetzigen Vorsitzenden, Dr. Kremb ist zu danken. dass sie die Publikation engagiert unterstützt haben.
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Zunächst zu den Briefen selbst. Liselotte, die ja richtig Elisabeth Charlotte hieß und ja nie anders als so ihre Briefe unterzeichnete, hat die kindliche Anhänglichkeit an ihre frühere Erzieherin Anna Katharina von Harling, geb. von Offeln, nie verloren und hat auch nach ihrem Wegzug von Heidelberg nach Frankreich bis zu Frau von Harlings Tod 1702 41 Jahre lang mit ihr korrespondiert. Danach hat sie den Briefwechsel mit deren Gemahl Christian Friedrich, Geheimrat und Oberstallmeister am kurfürstlichen Hof in Hannover, his zu ihrem eigenen Tod 1722 fortgesetzt. Insgesamt umfasst die Edition 478 Briefe über 61 Jahre, Die Korrespondenz spiegelt also nahezu ihr ganzes Leben in all seiner Entwicklung und Reifung wider.
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Die Briefe haben privaten Charakter, sind an Vertraute gerichtet und darum offen und freimütig. An eine Publikation hat Liselotte nicht gedacht. Gerade deshalb, weil die Briefe so unverstellt sind, sind sie als historische Quelle so wertvoll.
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Neben der plastisch hervortretenden Hauptperson entsteht aus den zahlreichen Anmerkungen der Edition zusätzlich ein zeitgenössisches Gesellschaftsbild.
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Obwohl sie politisch einflusslos ist, spielt die europäische Politik in ihren Briefen eine große Rolle. Das Metier interessiert sie mehr aus persönliche Gründen, denn sie ist mit allen größeren Höfen verwandt. Die spanische Verschwörung gegen ihre Sohn als Regenten für den unmündigen Ludwig X. empört sie. Der Familienzwist am englischen Hof, wo die Hannoveraner, ihre nächsten Verwandten, inzwischen die Krone tragen, wird breit behandelt.
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Wie gliedern sich die beiden Bände? Der erste umfasst Kurzbiographien der vier Hauptpersonen: Liselotte, die beiden Harlings und ein Neffe des Herrn von Harling, Eberhard Ernst von Harling, der zeitlebens in Frankreich lebte und den Liselotte bemutterte. Dann folgen die 478 Briefe, chronologisch geordnet, jeder als Einzeldokument behandelt, also mit allen notwendigen Personenhinweisen und Erläuterungen versehen, so dass man nicht beim Lesen die Reihenfolge einhalten muss; man kann ungezwungen stöbern. Jedem Brief wird eine Inhaltsangabe (Regest) vorangestellt und diese durch Erläuterung der geschichtlichen Zusammenhänge ergänzt; der Leser ist dafür dankbar! Die angeführten Personen werden in Fußnoten nach Rang, Stellung und Verwandtschaft erklärt.
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Der zweite Band ist ein Registerband von knapp 300 Seiten, der den Laien weniger interessieren mag, der aber das Herz. der Fachhistoriker höher schlagen lässt, voran der „Liselottisten". Frau HELFER legt die editorischen Grundsätze dar, wobei die Schwächen früherer Briefeditionen ins Auge fallen. Zehn Briefe werden im Original schwarz-weiß faksimiliert wiedergegeben, darunter der erste mit den muken und der letzte mit der reiß nach Rheims. Den ersten hat sie in lateinischer Schrift geschrieben, alle anderen in deutscher Kurrentschrift. Eine nachfolgende Genealogie legt die verwandtschaftlichen Zusammenhänge offen; Liselotte war fest in den europäischen Hochadel eingebunden.
Sie war ein Kommunikationsgenie und besaß ein phänomenales Personen- und Namensgedächtnis. Rund 1500 Personen / Namen kommen in ihren Briefen vor, Frau HELFER führt sie im Register nach Lebensdaten, Verwandtschaftsbzug, Rang und oder Beruf auf. Das ist ein kleiner „Who is who" des 17./18. Jahrhunderts. Ähnlich hilfreich sind ein Orts-und ein Stichwortverzeichnis. Glanzstück des zweiten Bandes aber ist das Gesamtinventar aller bislang bekannt gewordenen und publizierten 5758 Briefe vom 23. November 1659 bis zum 3. Dezember 1722, das zweifach aufgeschlüsselt wird: zum einen chronologisch nach dem Datum (mit Schreibort, Adressat, Fundstelle), zum anderen nach den Empfängern.
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Der Rezensent stellt sich die Frage, wem er das Buch empfehlen soll. Annette WEBER hat in ihrer Rezension in der „Rheinpfalz" (5,1.2008) geurteilt, das Werk richte sich „eher an Historiker als an interessierte Laien". Dem ist zu widersprechen: Das Werk ist gleichermaßen dem Fachhistoriker wie dem historisch interessierten Laien zu empfehlen. Die zahlreichen Verständnishilfen. Erläuterungen und Hinweise, man kann sagen: die didaktische Aufbereitung des Stoffes, bringt dem Leser die Person Liselottes nahe und eröffnet ihm zugleich vorbildlich Blicke in die höfische Gesellschaft des 17./18. Jahrhunderts. ... Von einer „Sternstunde der Liselotteforschung“ sprach Prof. Voss (Universität Mannheim) bei der Vorstellung des Buches.
Dr. Karl-Heinz Rothenberger, Landau
1201 S. | 2 Teilbände, mit 8 Farbabb. und 10 Faks. | ISBN: 978-37752-6126-5 | | Geb. | Preis: € 49.90 bestellen | order |
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 | | Paul Michel in der Neuen Zürcher Zeitung vom 19. August 2009 Liselotte von der Pfalz in ihren Harling-Briefen Intrigen und Galanterien - Die Briefe der Herzogin von Orléans in einer neuen Ausgabe
«Die lust von den brieffen ist, wen man mitt einander spricht, alß wen man noch bey sammen were.» Die Briefe der am Hof in Versailles lebenden Liselotte von der Pfalz (1652-1722) sind allgemein bekannt. Das Briefschreiben war für die von den Verwandten getrennt lebende, politisch zur Untätigkeit gezwungene und an die höfische Repräsentationspflicht gebundene Frau (sie ist die Schwägerin des Königs) ein Lebenselixier.
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Hannelore Helfer präsentiert nun die Briefe der Duchesse d'Orléans, die sie ihrer ehemaligen Gouvernante und deren Mann in den Jahren 1661 bis 1722 geschrieben hat. Bei den Adressaten handelt es sich nicht um hochadlige Standespersonen. Es sind alle erhaltenen Briefe ungekürzt wiedergegeben, so dass man auch scheinbare Trivialitäten erfährt. Das gibt einen deutlichen Einblick in das von Langeweile dominierte Leben am Hof. Es fehlen nicht die Feste mit den üppigen Tafelfreuden; die Jagden, bei denen man die Fettleibigkeit wieder in den Griff bekommen wollte; die Bälle, Spiele und Spielschulden; die Ehebruchsgeschichten; die Mätressenwirtschaft.
Dann aber zeigen sich private Themen: Über viele Briefe hinweg lässt sich die Sorge um die Bestellung eines besonderen Balsams verfolgen, der auf der Post abhandenkommt und endlich ranzig eintrifft; ebenso die Schwierigkeit, echte hannoversche Mettwürste zu bekommen.
Was die Herzogin bewegt, sind immer wieder die familiären Verhältnisse im europäischen Hochadel, dessen Mitglieder alle miteinander verwandt, verschwägert und meist auch verfeindet sind.
... es geht hier um eine Beobachtung des labilen Machtgleichgewichts, das im Ancien Régime nur personengebunden denkbar war. Etliche Sachen «seindt so hart zu verdawen, wo zu ein beßerer magen und kopff von nöthen were». Aber auch beim Verdauen der opulenten Mahlzeiten hat sie gelegentlich Mühe, und die Ärzte helfen mit Klistieren.
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Man trifft auch auf frappant moderne Züge. Nach dem Tod Ludwigs XIV. nahm die Staatsverschuldung enorm zu; der schottische Finanzfachmann John Law sollte den Haushalt sanieren. Mit der Ausgabe von Aktien auf die französischen Kolonien versuchte dieser Hasardeur in Amerika Kapital zu beschaffen; es folgten Aktienhausse und Immobilienspekulation, bis die Blase platzte. Die Herzogin notiert: «Man hört hir nichts alß soumission - action – Missisipi; Ich kan kein wordt drin begreiffen; Deücht mich wie merger [Märchen], wen Ich von allen den millionen höre.»
Von jeher erstaunt die Spontaneität des Briefstils. Zum Eindruck der Unmittelbarkeit trägt bei, dass oft die Schreibsituation mitprotokolliert wird. Die Schreiberin kann vor grimmiger Kälte die Feder kaum halten; sie wird vom Lärm im Cabinet, wo man Karten spielt, gestört; immer wieder wird sie durch Visiten unterbrochen und verliert den Faden.
Die Herausgeberin hat jeden Brief mit einem Regest, historischen Hinweisen und kulturgeschichtlichen Erläuterungen versehen. Darüber hinaus ist die Ausgabe hervorragend erschlossen durch ein Wörterbuch, biografische Daten und detaillierte Verzeichnisse.
Liselotte von der Pfalz in ihren Harling-Briefen. Sämtliche Briefe der Elisabeth Charlotte, Duchesse d'Orléans, an die Oberhofmeisterin Anna Katharina von Harling, geb. von Offeln, und deren Gemahl Christian Friedrich von Harling, Geheimrat und Oberstallmeister, zu Hannover. Herausgegeben, kommentiert und eingeleitet von Hannelore Helfer. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2007. 2 Bde., 1201 S., Abb., Fr. 75.50.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf NZZGlobal unter: http://www.nzz.ch/global
NZZ Online: http://www.nzz.ch
Copyright (c) Neue Zürcher Zeitung AG
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 | | Hans K. Schulze Die Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu
Die "griechische Kaiserin" und das römisch-deutsche Reich 972-991 Aschenputtel schlägt Kaiserin
Professor Schulze stellt Kaiserin Theophanu im "Portal zur Geschichte" vor
Beinahe wäre sie 2005 ins Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen worden: die Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu. In einem knappen Finish jedoch unterlag das einzigartige Dokument der Erstausgabe der Grimmschen Hausmärchen: Aschenputtel schlägt Kaiserin. Mit Theophanu und ihrer prachtvollen Heiratsurkunde, die über viele Jahrhunderte im Frauenstift Gandersheim aufbewahrt wurde, hat sich der renommierte Historiker Hans K. Schulze in seinem jüngsten Buch beschäftigt, das er am Dienstag , den 27. April ab 19 Uhr im Portal zur Geschichte/Kloster Brunshausen dem interessierten Publikum vorstellen wird.
Kaiserin Theophanu war eine der faszinierendsten Frauen des Mittelalters. Die aus Konstantinopel stammende Gemahlin Ottos II. nahm als Mitkaiserin an der Regierung des Reiches teil und führte nach dem Tod des Kaisers die Regentschaft für ihren minderjährigen Sohn Otto III. Nach ihrem frühen Tod wurde sie in St. Pantaleon in Köln beigesetzt. Das Gandersheimer Frauenstift gehörte Zeit ihres Lebens zu ihren bevorzugten Aufhenthaltsorten. Hier wurden auch lange die persönlichen Papiere der Kaiserin aufbewahrt - darunter eine prachtvolle Heiratsurkunde. Die Gestalt Theophanus, der "griechischen Kaiserin", hat die Historiker, aber auch die Dichter, immer wieder fasziniert, obgleich nur wenige mittelalterliche Quellen von ihrem Aussehen und ihrer Persönlichkeit, von ihrem Leben und Wirken künden. Bis heute: So widmete Guido Knopp ihr in seiner ZDF-Dokumentation über das Mittelalter eine eigene Episode. Der Autor Hans K. Schulze wird in seinem reich bebilderten Vortrag vom Leben der byzantinischen Prinzessin erzählen und es in den allgemeinen geschichtlichen Rahmen einordnen. Auch davon wird die Rede sein, warum Theophanu eine solch prachtvolle Heiratsurkunde erhielt und welche diplomatisch verwickelte (Vor-) Geschichte dahinter steckt. Sie gilt mit ihrer üppigen Pupurbemalung, den exotischen Medaillons und der goldenen Schrift als die schönste Urkunde des Mittelalters. Sie ist ein Kunstwerk von hohem Rang und ein wichtiges Zeugnis für die politischen Kontakte zwischen Orient und Okzident im 10. Jahrhundert.
Das UNESCO-Auswahlverfahren gab den Anstoß für diese Buch. Die Niedersächsische Archivverwaltung, in deren Obhut sich das Dokument befindet, präsentiert darin die in Form und Inhalt einigartige Theophanu-Urkunde einer breiteren Öffentlichkeit. Der liebevoll illustrierte Band verzichtet bewusst auf einen gelehrten Apparat. Er wendet sich an Liebhaberinnen und Liebhaber der Geschichte, eine kunst- und kulturgeschichtliche interessierte Leserschaft.
Gandersheimer Kreisblatt vom 22.04.2010
96 S. | mit 40 farb. und einf. Abb. und einer farbigen Ausklapptafel | 2007 | ISBN: 978-3-7752-6124-1 | | Geb. | Preis: € 29.00 bestellen | order |
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