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EINZELVERÖFFENTLICHUNGEN |
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Für diese Kategorie liegen 25 Einträge vor
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HARTMUT THIEME, REINHARD MAIER Archäologische Ausgrabungen im Braunkohlentagebau Schöningen, Landkreis Helmstedt
192 S. | 197 meist farb. Abb. | 1996 | ISBN: 3-7752-5640-7 | | Ln. | Preis: € 19.80 bestellen | order |
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HERMANN GROTEFEND Taschenbuch der Zeitrechnung des deutschen Mittelalters und der Neuzeit DAS Hilfsmittel für Historiker schlechthin, erstmals seit vielen Jahrzehnten neu gesetzt
224 S. | 14. Auflage ND 2007 | ISBN: 978-3-7752-5177-8 | | Kst. | Preis: € 17.90 bestellen | order |
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 | | HORST-RÜDIGER JARCK, GÜNTER SCHEEL Braunschweigisches Biographisches Lexikon des 19. und 20. Jahrhunderts 1600 Einträge
704 S. | über 300 Abb. | 1996 | ISBN: 3-7752-5838-8 | | Ln. | Preis: € 32.50 bestellen | order |
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RAINER SABELLECK (Hrsg.) Hannovers Übergang vom Königreich zur Preußischen Provinz – 1866
332 S. | Zahlr. Abb. | 1995 | ISBN: ISBN 3-7752-5849-3 | | Geb. | Preis: € 35.00 bestellen | order |
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RAINER SABELLECK Juden in Südniedersachsen Geschichte – Lebensverhältnisse – Denkmäler
228 S. | 1994 | ISBN: 3-7752-5882-3 | | Geb. | Preis: € 32.50 bestellen | order |
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INA TSCHIPKE Lebensformen in der spätmittelalterlichen Stadt Untersuchungen anhand von Quellen aus Braunschweig, Göttingen, Hameln und Duderstadt
198 S. | 1993 | ISBN: 3-7752-6000-5 | | Geb. | Preis: € 24.50 bestellen | order |
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MALTE PRIETZEL Die Finanzen eines spätmittelalterlichen Stadtpfarrers Das Rechnungsbuch des Johann Hovet, Pfarrer von St. Johannis in Göttingen für das Jahr 1510/11
152 S. | 1994 | ISBN: 3-7752-5888-4 | | Geb. | Preis: € 22.50 bestellen | order |
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GUSTAV VON VAERST Geschichte der Familie Vaerst – von Vaerst Für den Druck bearbeitet von DIETER BROSIUS
148 S. | Zahlr. Abb. | 1991 | ISBN: 3-7752-5851-5 | | Ln. | Preis: € 20.00 bestellen | order |
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KARL BERNHARD KRUSE Der Hildesheimer Dom Die Baugeschichte vom 9. bis zum 20. Jahrhundert
Ein kurzer Gang durch Raum und Zeit
32 S. | Zahlr. farb. Abb. u. ein Grundriß | 2000 | ISBN: 3-7752-5669-5 | | Br. | Preis: € 3.00 bestellen | order |
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ANDREAS KÖNIG / HOLGER RABE / GERHARD STREICH (Hrsg.) Höxter - Geschichte einer westfälischen Stadt Band 1: Höxter und Corvey im Früh- und Hochmittelalter
Herausgegeben im Auftrag der Stadt Höxter
Mit Beiträgen von Daniel Bérenger, Monika Doll, Peter Ilisch, Margit Mersch, Michael Schultz, Heiko Seidel, Hans-Georg Stephan, Wolf-Rüdiger Teegen und Gisela Wolf
Höxter zählt zu den ältesten schriftlich überlieferten Siedlungen in Westfalen, deren Tradition bis in das Frühmittelalter zurückreicht. Der erste von insgesamt vier geplanten Bänden der Geschichte Höxters beschreibt die Entwicklung der Siedlung und ihrer Verfassung von den Anfängen bis zu einer archäologisch erschließbaren Zerstörung der Stadt im späten 13. Jahrhundert.
Neben einer Neuerfassung und -bewertung der schriftlichen Überlieferung bilden archäologische Funde und Befunde sowie Ergebnisse von benachbarten Kultur- und Naturwissenschaften eine breite Quellenbasis, die erstmalig in ihrer Gesamtheit bearbeitet wurde. Durch Verknüpfung dieser sehr unterschiedlichen Informationen entsteht für das "schriftarme" Früh- und Hochmittelalter ein ungewöhnlich facettenreiches Bild der Stadtentwicklung vor dem Hintergrund der Landes- und Territorialgeschichte im Weserraum. Spektakuläre Befunde, wie der Nachweis einer frühmittel-alterlichen Befestigung oder eines romanischen Stadtsiegels, erweitern und relativieren das bisherige Geschichtsbild von Höxter, werfen aber auch neue Fragen auf.
Die Autoren:
Andreas König M.A., geb. 1956, studierte Ur- und Frühgeschichte an der Universität Göttingen. Seit 1986 ist er Stadtarchäologe in Höxter.
Dr. Holger Rabe, geb. 1965, studierte Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Göttingen. 1994 – 1999 war er stellvertretender Leiter im Museum Höxter Corvey und Stadtarchivar in Höxter. Zur Zeit ist er Projektleiter bei der Erlebniswelt Renaissance Projektentwicklung GmbH in Hameln.
Dr. Gerhard Streich, geb. 1946, studierte Geschichte an der Universität Göttingen. Seit 1980 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Historische Landesforschung der Universität Göttingen.
520 S. | durchgehend bebildert sowie mit 16 farb. Abb., Literaturverzeichnis und einem Orts- und Namensregister | 2003 | ISBN: 3-7752-9580-1 | | Ln. | Preis: € 33.00 bestellen | order |
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AUFBRUCH ALTE MUSIK 30 Jahre „Studio für Alte Musik“an der Hochschule für Musik und Theater Hannover
15 Jahre „Capella Agostino Steffani“
zum 70. Geburtstag von Prof. Lajos Rovatkay
herausgegeben von der Hochschule für Musik und Theater Hannover
Das künstlerische und pädagogische Wirken des gebürtigen Ungarn Lajos Rovatkay bildet einen Markstein in der Alte-Musik-Bewegung der letzten Jahrzehnte. Mit pionierhaftem Elan und Engagement trug Rovatkay maßgeblich bei, daß die seit 1960 sich entfaltende Neuorientierung in der Interpretation früherer Musik auch in Deutschland sich durchsetzte. Sein Augenmerk richtete sich stets auf emotionell geprägte inhaltliche Vertiefung, mit unermüdlicher Entdeckerleidenschaft auch hinsichtlich der Repertoireerweiterung. Als Cembalist setzte er sich schon sehr früh für die Einführung des klanglich überragenden historisch gebauten Cembalos in der Bundesrepublik für Konzert und Ausbildung ein.
Als Professor für Cembalo und Orgel und als Leiter des „Studio für Alte Musik“ an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und als Gründer und Leiter des Barockorchesters „Capella Agostino Steffani“ erzog Lajos Rovatkay eine ganze Schar von Instrumentalisten und Sänger zur unstillbaren Neugier gegenüber der großen musikalischen Überlieferung zurückliegender Jahrhunderte, zur Begeisterung und Sensibilität für große Musik und zu einer daraus hervorquellenden Leidenschaft zur differenzierten interpretatorischen Durchdringung. Die Arbeit mit Lajos Rovatkay sicherte für zahlreiche junge Musiker eine erfolgreiche spätere Laufbahn innerhalb der immer anspruchsvoller werdenden weltumfassenden Alte-Musik-Bewegung.
Anläßlich des 70. Geburtstages von Lajos Rovatkay legt die Hochschule für Musik und Theater Hannover eine Dokumentation der langjährigen Arbeit des Künstler-Pädagogen an diesem Institut vor.
Der sorgfältig mit Bildmaterial ausgestattete Band wird eröffnet durch ein Geleitwort des Präsidenten. Nach kurzen Erinnerungen ehemaliger Studenten und Kollegen folgt ein prägnant gefaßter Essay Lajos Rovatkays über die Voraussetzungen der „Historisch Orientierten Inter-pretationspraxis“, über ihre Rezeption und über die praktische Umsetzung innerhalb der Hochschularbeit. Im zweiten Teil des Buches dokumentiert die Reproduktion der zahlreichen Konzert-Programmblätter zunächst die Arbeit des „Studio für Alte Musik“ und anschließend die der „Capella Agostino Steffani“. Ein zweiteiliges Register vervollständigt den Band.
144 S. | zahlr. Abb. u. Reproduktionen | 2003 | ISBN: 3-7752-6122-2 | | Geb. | Preis: € 17.00 bestellen | order |
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 | | MIJNDERT BERTRAM Das Königreich Hannover Kleine Geschichte
eines vergangenen deutschen Staates
Mijndert Bertram nimmt sich im vorliegenden Buch der vergessenen Geschichte des Königreichs Hannover an. Vom Wiederaufstieg der Welfen, eines der ältesten deutschen Herrschergeschlechter, führte die Geschichte des bedeutendsten Vorläuferstaates des Landes Niedersachen über das Herzogtum Braunschweig und Lüneburg zum Kurfürsten-tum Braunschweig-Lüneburg, über die Personalunion im Jahre 1714 bis zum Königreich Hannover, das auf dem Wiener Kongress 1814/15 aus der Taufe gehoben wurde und schließlich mit der Annexion durch Preußen im Jahre 1866 sein Ende fand.
Der Autor erzählt die Geschichte des Königreichs Hannover von seinen Vorläufern bis zur preußischen Annexion anhand der wichtigen Persönlichkeiten nach. Dabei steht nicht bloß die politische Geschichte im Vordergrund, sondern die Personen und Gestalter, welche die Geschichte dieses Staates wesentlich beeinflussten und lenkten, treten ins Rampenlicht.
Die zahlreichen bildlichen Darstellungen vermitteln ein lebendiges Bild dieser wechsel-vollen Geschichte und machen das Buch auch für Schüler und Studenten sehr hilfreich, da es nicht pure Jahreszahlen vermittelt, sondern die politischen Ereignisse in eine erlebte Geschichte bettet.
Zum Autor:
Dr. Mijndert Bertram hat sich mit zahlreichen Veröffentlichungen zur hannoverschen Landesgeschichte einen Namen gemacht. Von 1992 bis 1999 leitete er das Bomann-Museum in Celle. Seit 1995 gehört er der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen an.
z.Zt. vergriffen, ND in Vorbereitung
152 S. | m. zahlr. Abb. sowie 16 Farbtafeln | 2003 | ISBN: 978-3-7752-6121-0 | | Kart. | Preis: € 17.00 bestellen | order |
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 | | Peter Hoffmann Kleine Geschichte Niedersachsens Im November 1946 wurde durch Verordnung der Britischen Militärregierung das Land Niedersachsen geschaffen. Es kann unter den Ländern der Bundesrepublik Deutschland keine weit in die Geschichte zurück reichende Tradition vorweisen. Dies bedeutet jedoch nicht das Fehlen jeglicher geschichtlicher Wurzeln, denn der Raum zwischen Elbe und Ems, Harz und Nordsee hat natürlich eine lange historische Entwicklung durchgemacht, die das heutige Niedersachsen prägen.
Aus dem Inhalt:
Von der Urgeschichte bis zur Karolingerzeit
- Stammesherzogtum Sachsen
Allgemeine politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung
Welfische Staatenbildungen
- Herzogtum Braunschweig-Lüneburg
- Hannover 1635 - 1945
- Braunschweig 1635 - 1945
Nichtwelfische Staatenbildungen
- Ostfriesland
- Oldenburg
- Schaumburg-Lippe
Das Land Niedersachsen nach 1945
- Die letzten Kriegs- und ersten Nachkriegstage
- Neuordnung der Länder in der britischen Besatzungszone
- Konzeption für den Natur- und Wirtschaftsraum eines Landes Niedersachsen
- Gründung des Landes Niedersachsen
- Integration von 2,5 Millionen Flüchtlingen
- Arbeitsmarkt, Strukturwandel und Bodenreform
- Folgen der Grenzziehung im Zonengrenzgebiet
- Wirtschaftsentwicklung
- Kulturpolitik, Gebiets- und Verwaltungsreform
- Universitätsgründungen
- Neue Verfassung und direktdemokratische Elemente
- Neue Kommunalverfassung
- Mitten in Deutschland
96 S. | mit 40 farb. und einf. Abb., | 2006 | ISBN: 978-3-7752-6123-0 | | Kart. | Preis: € 8.00 bestellen | order |
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 | | Annette von BOETTICHER Wissenschaftliches Arbeiten im Geschichtsseminar - eine Checkliste - Dieses Buch ist aus der Lehrpraxis vorwiegend in den Seminaren des Grundstudiums entstanden und wurde den Studierenden zunächst als Hilfsmittel in Form einer Loseblattsammlung zur Verfügung gestellt. Diese Hilfestellung erwies sich als äußerst effektiv und attraktiv. Daher soll sie nun in gebündelter Form vorgelegt werden.
Die wichtigsten Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft werden in einer Kurzversion vorgestellt. Ein zweiter Schwerpunkt ist der Praxisteil. Das Grundprinzip ist die stichwortartige Auflistung notwendiger Arbeitsschritte und Vorgehensweise beim Vorbereiten und Erstellen schriftlicher und mündlicher Ausarbeitungen, die zum Erwerb der erforderlichen Leistungspunkte dienen.
Eine Literaturliste enthält die wichtigste Einführungsliteratur zum Thema wissenschaftliches
Arbeiten, Geschichtsstudium und Einführung in
bestimmte historische Themengebiete und Methoden.
Allerdings wurde auch hier auf eine übersichtsartige Auswahl und auf die neueren Publikationen Wert gelegt.
90 S. | 2007 | ISBN: 978-3-7752-6125-8 | | Kart. | Preis: € 9.90 bestellen | order |
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 | | Christine van den Heuvel Kleine Niedersächsische Archivkunde
Dieser Leitfaden zum Archivwesen in Niedersachsen und zur Arbeit im Niedersächsischen Landesarchiv entstand im Rahmen der Ausbildung von Fachangestellten für Medien und Informationsdienste (FAMI) – Fachrichtung Archiv – am Hauptstaatsarchiv Hannover.
Ziel dieses Buches ist es, eine Orientierungshilfe für die praktische Ausbildung wie auch für den theoretischen Unterricht in der Berufsschule zu bieten. Dabei werden die allgemeinen bundeseinheitlichen Ausbildungsrichtlinien in konkrete Ausbildungsinhalte übersetzt, die die regionale Archivlandschaft des Bundeslandes Niedersachsen mit ihren eigenen archivischen Besonderheiten berücksichtigen.
Gedacht ist die Archivkunde außerdem für Praktikanten, die sich allgemein über die Arbeit in den niedersächsischen Staatsarchiven orientieren wollen sowie für berufliche ‚Quereinsteiger’.
180 S. | 20 einfarbige Abb. | 2007 | ISBN: 978-3-7752-5917-0 | | Kart. | Preis: € 9.90 bestellen | order |
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 | | Hannelore Helfer, Hg. Liselotte von der Pfalz in ihren Harling-Briefen
Sämtliche Briefe der Elisabeth Charlotte, duchesse d’Orléans, an die Oberhofmeisterin Anna Katharina von Harling, geborene von Offeln, und deren Gemahl Christian Friedrich von Harling, Geheimrat und Oberstallmeister, zu Hannover
Herausgegeben, kommentiert und eingeleitet von Hannelore Helfer
mit einem Glossar von Malte-Ludolf Babin
Die pfälzische Kurfürstentochter Elisabeth Charlotte - besser bekannt als Liselotte von der Pfalz - wurde durch ihre Heirat mit dem Bruder des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Herzogin von Orléans und eine der ranghöchsten Damen Frankreichs. Auch wenn sie in 50 Jahren am französischen Hof keine politische Rolle spielte, erlangte sie als Briefschreiberin herausragende Bedeutung. Ihre Korrespondenz wird auf insgesamt 40.000 bis 60.000 eigenhändig geschriebene Briefe geschätzt.
Die Harling-Briefe umspannen 6o Jahre. Das Corpus besteht aus 478 Briefen an Anna Katharina von Harling, geb. von Offeln, und an ihren Gemahl Christian Friedrich von Harling.
Es handelt sich um reine Privatbriefe. Das tägliche Leben der Herzogin von Orléans am glanzvollen französischen Hof steht im Mittelpunkt. Ihre Korrespondenz ist eine einzigartige Quelle für Historiker vieler Fachrichtungen, Kultur- und Sozialwissenschaftler, Sprachwissenschaftler, Psychologen und sogar Klimatologen. Einmalig ist auch, dass es die Harling-Briefe erlauben, Elisabeth Charlottes Entwicklungs- und Reifungsprozess vom Kindes- bis ins hohe Alter zu verfolgen.
(Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft
zur Förderung der Wissenschaften, Bd. 102)
1224 S. | 2 Teilbände, mit 8 Farbabb. und 10 Faks. | 2007 | ISBN: 978-3-7752-6126-5 | | Geb. | Preis: € 49.90 bestellen | order |
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 | | Hans K. Schulze Die Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu Die griechische Kaiserin und das römisch-deutsche Reich 972-991
Beinahe wäre sie ins Weltdokumentenerbe aufgenommen worden: Die prachtvolle Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu. Jahrhundertelang lagerte sie weitgehend unbeachtet im Kloster Gandersheim. Einer der ersten, der seinen geschichtlichen Wert erkannte, war Gottfried Wilhelm Leibniz. Er konnte die Urkunde übrigens ausleihen, um sie in seine Welfengeschichte aufzunehmen. Heute wird das kostbare Stück in einem abgedunkelten Raum in eigens klimatisierter Vitrine aufbewahrt.
Wer war Theophanu? Die aus Konstantinopel stammende Gemahlin Ottos II. nahm als „Mitkaiserin“ an der Regierung des Reiches teil und führte nach dem Tod des Kaisers umsichtig die Regierungsgeschäfte für den noch unmündigen Sohn.
Theophanus prachtvolle Heiratsurkunde erzählt eine faszinierende Geschichte: Kaiser Otto I. hatte sich in mehreren diplomatischen Missionen darum bemüht, für seinen Sohn eine Braut aus dem byzantischen Kaiserhaus zu gewinnen. Die neubegründete Dynastie im Westen sollte durch die Verbindung mit dem oströmischen Kaiserhaus eine Aufwertung erfahren. Dass der byzantinische Kaiser darauf lange nicht einging, lag unter anderem daran, dass er den deutschen Kaiser als Emporkömmling betrachtete.
Schließlich gelang der Coup doch noch. Theophanu, immerhin Nichte des oströmischen Kaisers, und der Thronfolger im Westen, Otto II. wurden vom Papst in Rom feierlich vermählt. Die Heiratsurkunde der Kaiserin, ausgestellt am 14. April des Jahres 972, hielt fest, welche Einkünfte und Pfründen die zukünftige Kaiserin haben sollte.
Das Dokument, das im Niedersächsischen Landesarchiv – Staatsarchiv Wolfenbüttel – aufbewahrt wird, ist einzigartig: Als die wohl schönste Urkunde des europäischen Mittelalters ist sie ein Kunstwerk von hohem Rang und zugleich ein wichtiges Zeugnis für die politischen und kulturellen Kontakte zwischen Orient und Okzident im 10. Jahrhundert.
Die prachtvolle Urkunde wird in neuen Detailaufnahmen und in einer Gesamtaufnahme auf einer Falttafel einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert. Sie gibt immer noch Rätsel auf, um deren Lösung es auch in diesem Buch geht.
Hans K. Schulze, Universitätsprofessor a. D. an der Philipps-Universität Marburg, zählt zu den besten Kennern der Geschichte des Kaisertums im mittelalterlichen Deutschland. Er hat zahlreiche Bücher zum Thema verfasst.
(Veröffentlichungen der Niedersächsischen Archivverwaltung - Sonderband)
120 S. | mit 20 farb. und einf. Abb. und einer farbigen Ausklapptafel | 2007 | ISBN: 978-3-7752-6124-1 | | Geb. | Preis: € 29.00 bestellen | order |
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 | | Stephan Frhr. v. WELCK Franzosenzeit im Hannoverschen Wendland Eine mikro-historische Studie zum Alltagsleben auf dem Lande zwischen Besatzungslasten und Sozialreformen Mit einem Geleitwort von Helmut Berding, Prof. em. für Neuere Geschichte an der Universität Gießen, und einem Vorwort von Eckhard Michael, Direktor des Museums für das Fürstentum Lüneburg
Vor 200 Jahren erlebte das Kürfürstentum Hannover – und mit ihm das im nordöstlichen Zipfel des heutigen Landes Niedersachsen gelegene Hannoversche Wendland – eine Epoche einschneidender Veränderungen. Denn in den Jahren 1803 bis 1805 war das Kurfürstentum von Frankreich besetzt, im Jahre 1806 – auf Betreiben
Napoleons – mehrere Monate von Preußen, und ab Oktober 1806 wiederum von Frankreich. Von März 1810 bis Oktober 1813 gehörte das Hannoversche Wendland zu einem von Napoleon bereits 1807 gegründeten Satellitenstaat, dem sogenannten
Königreich Westphalen, dessen Herrscher Jérôme Bonaparte, jüngster Bruder Napoleons, als „König Lustik“ in die Geschichte eingegangen ist.
Diese “Franzosenzeit” genannte Epoche brachte für das Alltagsleben der Menschen im Kurfürstentum fast permanente Belastungen durch Besatzung, Krieg und wirtschaftliche Ausbeutung, aber auch zahlreiche Verbesserungen durch administrative, rechtliche und soziale Reformen.
"Franzosenzeit" ist keine heimatgeschichtliche Arbeit über das Hannoversche Wendland. Vielmehr handelt es sich um eine mikro-historische Studie, in der beispielhaft gezeigt wird, welche konkreten Auswirkungen eine fast sechsjährige Besatzungszeit und die anschließende dreijährige Zugehörigkeit zum Königreich Westphalen auf das Alltagsleben der Menschen auf dem Lande hatte. Dabei stützt sich der Autor auf zahlreiche bisher nicht verwertete Quellen aus öffentlichen und vor allem privaten Archiven.
334 S. | mit zahlreichen farbigen und einf. Abb. | 2008 | ISBN: 978-3-7752-6127-2 | | Geb. | Preis: € 38.00 bestellen | order |
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 | | Peter Hoffmann Wer mag's sein ? 50 Persönlichkeiten in Kurzbiografien - zum Lesen und Raten Jeder Mensch hat seine charakteristische Biografie. Jeder wird geboren mit individuellen Anlagen. Jeder wird geprägt von seiner Familie, von seinem gesellschaftlichen Umfeld, von seiner Zeit. Jeder wirkt auf seine Mitmenschen. Raten Sie, wer hinter der Geschichte steckt?
Peter Hoffmann stellt in seinem neuen Buch 50 Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Kunst in Kurzbiografien vor. Durch die Hinweise und Gegebenheiten im Text erschließen sich die Auflösungen. Mit jeweils einer Abbildung zur gesuchten Person erweitert sich die Hilfestellung.
208 S. | mit 50 farb. Abb. | 2008 | ISBN: 978-3-7752-6128-9 | | Kart. | Preis: € 16.80 bestellen | order |
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 | | Hrsg. Kay Schweigmann-Greve u. Ilse Wellershoff-Schuur Auf dem Weg
Festschrift für Peter Lampasiak Was haben eine pensionierte Waldorflehrerin aus Hannover, eine junge Massagetherapeutin in Los Angeles, ein Sportlehrer in Galiläa, ein zivildienstleistender Weltreisender, ein Pädagogikprofessor und ein Bundesliga-Trainer gemeinsam? Sie sind in irgendeiner Weise besonders verbunden mit dem Werk und dem Wirken des Lebenskünstlers, in dessen biographischem Netzwerk sich Studenten, Juristen, Fotografen, Pädagogen, Jugendbewegte, Ärzte, Naturschützer, Pfarrer, Diplomaten, Künstler, Eltern, Handwerker und überhaupt Menschen in allen Facetten ihres Menschseins miteinander verbinden in dem Anliegen, jemanden zu würdigen, der an einer Stelle ihres Lebens für ihren Weg entscheidend war. Dementsprechend vielfältig in Inhalt, Stil und Genre sind die von uns erbetenen Beiträge geraten. Da steht ein ausgesprochener Dankesbrief neben einem akademischen Artikel, ein künstlerisch ausgeformter Essay neben einer fabelartigen Erzählung oder einem Erlebnisbericht. Da leben frühe Wanderfahrten auf, Schulwirken und künstlerisches Gestalten in den verschiedensten Einrichtungen - vor allem die Verbindungen in alle Welt machen deutlich, dass hier ein Weltbürger von Rang durch seine Zeitgenossen gespiegelt wird - ein buntes Kaleidoskop entsteht, das dem Leben des Jubilars sicherlich nur zu einem bescheidenen Teil gerecht werden kann, aber ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte ist. Jedes äußerlich noch so unscheinbare Leben ist das in seinem Winkel der Menschheit natürlich auch, aber bei Peter Lampasiak gerät der brüderlich-gesamtmenschheitliche Zusammenhang eben deutlicher, überaus initiativreich, und immer steht er im vollen Bewusstsein des "Übergeordneten" unseres Dasein.
Es ist eine Festschrift geworden, die gerade in ihrer Vielfalt der Ausdrucksformen und unterschiedlichen Hintergründe der Autoren, die Vielseitigkeit des Peter Lampasiak heraushebt.
495 S. | viele sw. und farb. Abb. | 2008 | ISBN: 978-3-7752-6129-6 | | Geb. | Preis: € 36.00 bestellen | order |
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 | | Herausgegeben von Hans Otte und Ronald Uden 100mal Niedersachsen Kirche und Kultur
Im Auftrag der Gesellschaft für
Niedersächsische Kirchengesellschaft Die Verbindung von Kirche und Kultur kann man auf unterschiedliche Weise darstellen: Systematisch – im Anschluss an eine bestimmte Definition von Kultur –, erzählend-praktisch durch eine Darstellung kirchlicher Aktivitäten mit kulturellem Anspruch oder historisch. Diesen Weg nutzt die vorliegende Veröffentlichung. Die Verbindung von Kirche und Kultur hat von Anfang die Geschichte Niedersachsens geprägt, mit der Christianisierung der Menschen, die im Raum des heutigen Niedersachsen lebten, beginnt die schriftliche Überlieferung. Gewiss ist die Kultur hier älter, vor allem wenn man Kultur als Gegensatz zur Natur begreift, also als Kategorie all dessen, was Menschen denken und tun. Auch vorchristliche Religiosität hat kulturelles Handeln provoziert, das zeigen schon die beiden ersten Bilder in diesem Band. Aber erst mit der Christianisierung und der Nutzung der Schrift wurden kulturelle Leistungen individuell identifizierbar; die Regionen, aus denen sich das heutige Niedersachsen zusammensetzt, gewannen mit der Christianisierung ein spezifisches kulturelles und religiöses Profil, das auch die Landschaft prägte.
Kirche und Kultur in Niedersachsen werden anhand von 100 Bildern vorgestellt und erläutert. In historischer Folge angeordnet geben sie einen Einblick in die Christentums- und Kirchengeschichte Niedersachsens. Angesichts einer mehr als 1000jährigen Geschichte ist die Auswahl von 100 Bildern selbstverständlich subjektiv, aber doch nicht willkürlich. Auch wenn keine geschlossene Kirchen- und Kulturgeschichte geboten werden soll, so haben die Herausgeber zusammen mit den Autoren versucht, mit den Bildern Momente der niedersächsischen Kirchengeschichte zu erfassen, die einen größeren Bereich erschließen können. Dazu dienen die Kommentare zu den einzelnen Bildern. Sie beschreiben nicht nur das Bild, sondern ordnen ihn auch historisch ein, damit der abgebildeten Gegenstand oder das dargestellte Ereignisse die nötige Tiefenschärfe erhält. So ergibt sich aus der Abfolge der Bilder doch ein sinnvolles Gesamtbild der niedersächsischen Kirchengeschichte – von der vorchristlichen Zeit über die Christianisierung bis zum Ausbau der Kirchenorganisation, von der Reformation am Ende des Mittelalters, die mit der folgenden konfessionellen Differenzierung zugleich einen Neuanfang bedeutete, bis zur Gegenwart, in der sich die Kirchen auf einem breiten Markt religiöser Sinnangebote präsentieren müssen.
ca. 218 S. | 100 farbige und einfarb. Abbildungen, eine Übersichtskarte, Erscheinungstermin ca. Sept. 2010, ca. 49,00 EUR | 2010 | ISBN: 978-3-7752-6160-9 | | Geb. |
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 | | Jan Ulrich Büttner / Mark Feuerle Von Wien nach Konstantinopel Deutsch-türkische Diplomatie am Beginn des 16. Jahrhunderts
Im Jahr 1530 brechen in der Nähe von Wien die beiden Gesandten Joseph von Lamberg und Niclas Jurišiè von Güns (heute Köszeg, Ungarn) in Richtung Konstantinopel auf, um im Auftrag des Habsburger Herzogs Ferdinand I. und Kaiser Karls V. mit dem türkischen Sultan einen Friedensvertrag auszuhandeln. Ihre Reise führt sie über den unruhigen Balkan in die alte Hauptstadt des byzantinischen Reiches, wo sie eine diplomatische Situation vorfinden, auf die sie nur ungenügend vorbereitet sind...
Anhand zeitgenössischer Quellen kann der Leser nun erstmals Vorgeschichte, Reiseweg und Verhandlungsverlauf einer diplomatischen Mission des 16. Jahrhunderts nachvollziehen, deren Folgen schließlich unter anderem in der dramatischen Belagerung des kleinen Städtchens Güns und der lebensgefährlichen Lage eines der Verhandlungsführer gipfeln.
Die Autoren:
Dr. phil. Jan Ulrich Büttner studierte in Tübingen, Groningen (NL) und Bremen Geschichte und Germanistik. Er promovierte 2002 mit einer Arbeit zur Wissenschaftsgeschichte des Asbestes in der Vormoderne (veröffentlicht 2004). Zur Zeit ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der Mittelalterlichen Geschichte an der Universität Bremen.
Dr. phil. Mark Feuerle, MA, studierte in Bremen Geschichte, Philosophie und Kulturwissenschaften. Er promovierte 2003 am Institut für Geschichte und Historische Landesforschung der Universität Vechta zur Thematik von „Garnison und Gesellschaft" (veröffentlicht 2004). Zur Zeit vertritt er den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte am Historischen Seminar der Leibniz-Universität in Hannover.
278 S. | 27 meist farb. Abb. und 10 einf. Karten | 2010 | ISBN: 978-3-7752-5921-7 | | Geb. | Preis: € 29.00 bestellen | order |
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 | | Hans Eberhard Mayer Bibliographie zur Geschichte der Kreuzzüge "... Ich habe mich bemüht, die Literatur zur Geschichte der Kreuzzüge möglichst vollständig zusammenzutragen. So umfaßt diese Bibliographie Titel in arabisch, chinesisch, dänisch, deutsch, englisch, französisch, griechisch, hebräisch, holländisch, italienisch, lateinisch, polnisch, portugiesisch, rumänisch, russisch, schwedisch, serbokroatisch, spanisch, syrisch, tschechisch, türkisch und ungarisch. Es war völlig ausgeschlossen, alle diese Publikationen selbst einzusehen, was natürlich der Idealfall gewesen wäre. Eine Zeitschrift wie die Revue der arabischen Akademie von Damaskus war in Deutschland einfach nicht erreichbar, ganz abgesehen davon, daß ich auch nur einen kleinen Teil der oben aufgeführten Sprachen beherrsche. Ich habe versucht, möglichst viele Titel am Original selbst zu überprüfen. Beim Rest, und es war der weitaus größte Teil, war ich bestrebt, die Titel anhand zuverlässiger bibliographischer Hilfsmittel, wie der großen Bibliothekskataloge, der Zeitschriften-, National-und Spezialbibliographien zu überprüfen. Aber nicht einmal alles, was auf dem letztgenannten Gebiete erschienen ist, war mir zugänglich. Auf irgendeine Art gelang mir aber die Verifizierung fast aller Titel. Besonders schwer waren die Übersetzungen zu erfassen, weil hierfür kaum Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Insbesondere entzogen sich die Namen der Übersetzer häufig jeder Ermittlung. Dennoch glaubte ich nicht, Hinweise auf Übersetzungen unterlassen zu sollen. " "...Neben Anführung der eigentlichen Kreuzzugsliteratur war ich bemüht, auch die Hauptwerke über die für den Kreuzzugshistoriker wichtigen Grenzgebiete anzugeben. "
XXXII, 272 S. | 30,5 x 21,5 cm, 2. unveränderte Auflage | 1960 | ISBN: 978-3-7752-5168-6 | | Kart. | Preis: € 25.50 bestellen | order |
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 | | Kauertz / Szabó / Mahmens Akten des Reichskammergerichts im Hauptstaatsarchiv Hannover
Hochstift Hildesheim und benachbarte Territorien 1495-1806 bearbeitet und eingeleitet von Claudia Kauertz,
nach Vorarbeiten von Anikó Szabó
und mit Indizes von Sven Mahmens
Das von 1495 bis 1806 bestehende Reichskammergericht war neben dem Reichshofrat eines der beiden höchsten Gerichte im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und besaß als solches größte Bedeutung für die Rechtsprechung der Frühen Neuzeit. Die zum überwiegenden Teil erhalten gebliebenen Prozessakten des Reichskammergerichts, die im 19. Jahrhundert auf die einzelnen Staaten des Deutschen Bundes aufgeteilt wurden und so in die Archive der deutschen Länder gelangten, besitzen ausgesprochen hohen Quellenwert – nicht nur für die Rechtsgeschichte, sondern auch für die übrigen historischen Disziplinen bis hin zur Alltags- und Familienforschung. Denn vor dem Reichskammergericht fanden Konflikte aus allen Lebensbereichen ihren Niederschlag, soweit sie einer rechtlichen Regelung unterlagen. So spiegeln sich die bedeutenden politischen und militärischen Ereignisse einer Region in den Prozessakten ebenso wider wie die tiefgreifenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen vom späten 15. bis zum beginnenden 19. Jahrhundert. Auf der Ebene der eingebrachten Beweise reicht die Bedeutung der Prozessakten zum Teil – etwa dort, wo sie Abschriften mittelalterlicher Urkunden enthalten – sogar weit über die Frühe Neuzeit hinaus.
Die Reichskammergerichtsakten des Hochstifts Hildesheim und der benachbarten südniedersächsischen Territorien werden durch das ausführliche Inventar erstmals einem größeren Publikum zugänglich gemacht. Das Inventar erschließt mit 2164 Prozessen den größten Teil der im NLA – Hauptstaatsarchiv Hannover – überlieferten Prozessakten des Reichskammergerichts.
3430 S. | 4 Teilbände, nur geschlossen beziehbar | 2009 | ISBN: 978-3-7752-5919-4 | | Geb. | Preis: € 98.00 bestellen | order |
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 | | Brage Bei der Wieden und Thomas Böckmann, Hg. Atlas vom Kommunionharz
In historischen Abrissen von 1680 und aktuellen Forstkarten Herausgegeben im Auftrag des Niedersächsischen Landesarchivs und der Niedersächsischen Landesforsten
Die Wirtschaftsphilosophie des 17. Jahrhunderts betrachtete das Staatsterritorium zunächst als Wirtschaftsraum, der gegen andere Wirtschaftsräume durch Zölle abzugrenzen sein müsste, um höhere Einnahmen aus Abgaben und Steuern erzielen zu können. Der erste Herrscher auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsen, der versuchte, sich über die raumgebundenen Grundlagen seiner Herrschaft Klarheit zu verschaffen, war der in Wolfenbüttel regierende Herzog Julius zu Braunschweig und Lüneburg.
Im Atlas vom Kommunionharz von 1680 wird die Vermessung eines Gebietes von rd. 30.000 Hektar dargestellt. Es handelt sich dabei wohl um die erste methodisch exakte vermessungstechnische Aufnahme einer größeren zusammenhängenden Fläche in Norddeutschland. Im Harz ordnete sich zum Ende des 17.Jahrhunderts die Forstwirtschaft weitgehend den Bedürfnissen des Bergwerks- und Hüttenbetriebs unter, was zur Entwicklung von Buchholzhainen für die Brennstoffgewinnung neben Fichtenhochwäldern führte. Nicht zufällig begegnet der Begriff „nachhalten“ im forstlichen Sinne zuerst im Entwurf einer Forstordnung für den Kommunionharz ungefähr 1654. Das eigentliche Nachhaltigkeitsprinzip formulierte der kurfürstlich sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz aber erst im Jahre 1713. Die Nachhaltigkeit ist seitdem das Leitbild der Forstwirtschaft.
Mit dem nachhaltigen Ansatz ist jedoch der Wert des Harzatlasses von 1680 und der zugehörigen Forstbeschreibungen keineswegs erschöpft. Die Kombination von Karten und Texten bietet eine solche Fülle von Informationen, nicht nur zu Flächengrößen, Bodenbeschaffenheit und Bestockung, sondern zu allen kartierbaren und beschreibbaren Phänomenen, die auch nur periphere Relevanz für die Kulturlandschaft besaßen.
Den wesentlichen Inhalt des vorliegenden Werkes bildet der Kartenteil mit den 74 Originalabrissen von Groskurt und Ernst, die in einer einheitlichen Größe dargestellt werden. Jedem Abriss wird eine gleichgroße Karte mit der heutigen Baumartenverteilung und den heutigen topographischen Gegebenheiten gegenübergestellt. Dadurch können an den einzelnen Abrissen die Entwicklungen bzw. Veränderungen der letzten 330 Jahre nachvollzogen werden. Auf eine kritische Edition der Texte musste angesichts des Umfangs verzichtet werden. Sie werden als Scans auf einer beigefügten CD verfügbar gemacht.
276 S. | mit ca. 160 farb. Abb., Faltkarte und Beigabe-CD, Erscheinungstermin ca. Sept. 2010, ca. 49,00 EUR | ISBN: 978-3-7752-6161-6 | | Geb. |
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