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Reihe A: Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv und der Stadtbibliothek

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99 

NORMAN-MATHIAS PINGEL
Stadterweiterung und städtische Behörden in Braunschweig 1851–1914

Wie in den meisten deutschen Städten des 19. Jahrhunderts hat die Industrialisierung spätestens seit 1865 auch in Braunschweig die Sozial-, Wirtschafts- und Besiedlungsstrukturen nachhaltig beeinflußt. Der Autor untersucht an zwei ausgewählten Teilbereichen die Frage, wie die städtischen Behörden die mit der Industrialisierung verbundenen Herausforderungen bewältigt haben.

282 S. | Zahlr. Abb., 1 Faltkarte | 1998 | ISBN: ISBN 3-7752-5799-3
Kart. | Preis: € 18.00 bestellen | order


106 

MATTHIAS OHM
Das Braunschweiger Altstadtrathaus
Funktion – Baugeschichte – figürlicher Schmuck

Das Braunschweiger Altstadtrathaus zählt zu den wichtigsten deutschen Rathäusern des Spätmittelalters. Trotz seiner Bedeutung lag zu diesem Gebäude bisher keine umfassende Untersuchung vor. Diese Lücke wird nun mit der vorliegenden Arbeit geschlossen, die durch ihre interdisziplinäre Herangehensweise dem Gebäude in seiner Gesamtheit gerecht wird.
Im Laufe der Jahrhunderte erfüllte das Altstadtrathaus unterschiedliche und sich ändernde Aufgaben im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Leben Braunschweigs. Diese wechselnden Funktionen brachten mit sich, daß das Altstadtrathaus vom 13. bis zum 20. Jahrhundert immer wieder baulich verändert wurde: Aus dem schlichten rechteckigen Bau des 13. Jahrhunderts wurde im Verlauf der folgenden 400 Jahre ein Zweiflügelbau mit einer Reihe von rückwärtigen Anbauten. Der einheitliche Eindruck, den das Gebäude heute vermittelt, geht auf die Restaurierungsmaßnahmen in der Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, bei denen massiv in die bestehende Bausubstanz eingegriffen wurde.
Neben den erhaltenen Kunstwerken an den Außenmauern und im Inneren konnten anhand von Text- und Bildquellen einige weitere Skulpturen und Gemälde rekonstruiert werden. Bei der Untersuchung dieser Kunstwerke, insbesondere der Herrscherfiguren an der Marktfassade, ist neben dem kunsthistorischen Gehalt auch ihre politische Aussage von Interesse.
Das Braunschweiger Altstadtrathaus wird jedoch nicht isoliert betrachtet, vielmehr werden immer wieder andere Rathäuser in die Darstellung mit einbezogen. So ist die Studie nicht nur für die Braunschweiger Stadtgeschichte, sondern auch für die Geschichte des wichtigsten Profanbaus der deutschen Stadt des Spätmittelalters von großer Bedeutung.

168 S. | 8 Abb. u. Pläne | 2002 | ISBN: 3-7752-8800-7
Kart. | Preis: € 13.50 bestellen | order


110 

 
Wolfgang MEIBEYER/ Hartmut NICKEL, Hg.
Brunswiek - Name und Anfänge der Stadt Braunschweig
(Braunschweiger Werkstücke Band 110)
Im Jahre 1031 wurde der Name „Brunesguik“ in der Weiheurkunde der Magnikirche erstmals erwähnt.
Aus Anlass des 975. Jahrestags dieser Erwähnung fand im März 2006 im Braunschweiger Altstadtrathaus ein interdisziplinäres wissenschaftliches Kolloquium statt. Es befasste sich mit der in jüngster Zeit aufgekommenen Kontroverse über die Bedeutung des Stadtnamens selbst und über dessen mögliche Beziehungen zum Ablauf bzw. zu den historischen Hintergründen der frühmittelalterlichen Herausbildung des Braunschweiger städtischen Gemeinwesens.
Dieser Band – der 110. aus der Reihe „Braunschweiger Werkstücke“ – dokumentiert den wissenschaftlichen Gedankenaustausch in Beiträgen zur Namensgeschichte, Siedlungsgeografie und –archäologie, und er beleuchtet die Herausbildung des städtischen Bewusstseins im frühen Mittelalter.
Herausgeber sind Stadtarchiv und Stadtbibliothek Braunschweig.

126 S. | mit 19 einf. Abb. | 2007 | ISBN: 978-3-7752-8801-9
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112 

 
Peter Albrecht und Henning Steinführer (Hg.)
Die Türme von Sankt Andreas zu Braunschweig
Braunschweiger Werkstücke, Reihe A, Bd. 112
Pünktlich zum Abschluss der Grundsanierung der Turmanlage der Andreaskirche gibt das Stadtarchiv Braunschweig eine Publikation zur Geschichte der Türme heraus. Diese Bauwerke sind vor allem deshalb von besonderer Bedeutung für die Geschichte der Stadt, weil der Jahrhunderte alle anderen Bauwerke überragende Südturm lange Zeit als das Wahrzeichen der Stadt galt.

Die neue insgesamt 386 Seiten umfassende Veröffentlichung ist multidisziplinär angelegt und nimmt die Türme aus vielen Perspektiven in den Blick. Die Beiträge der 15 Autorinnen und Autoren reichen dabei von der Geschichte und Kunst- bzw. Baugeschichte, über die Theologie und historische Metrik, bis hin zur Campanologie und Ornithologie. Genauso vielfältig wie die Ansätze waren auch die Quellen, die für die unterschiedlichen Beiträge herangezogen worden sind. Einen Zeitraum von gut einem halben Jahrtausend galt es zu erhellen. Die Suche in Archivalien, Zeitungen, Broschüren und Büchern hat gar manch bisher Verborgenes ans Licht gebracht.

Besondere Mühe wurde darauf verwendet, die bildlichen Darstellungen der beiden Türme zu erfassen. In der Publikation finden sich neben Druckgrafiken und Fotografien zahlreiche farbige Abbildungen von Ölgemälden, Aquarellen und Zeichnungen, die die vielfältigen künstlerischen Bemühungen dokumentieren.

Realisiert werden konnte die Publikation durch großzügige Unterstützung der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die Richard Borek Stiftung und Kirchengemeinde St. Andreas.


386 S. | farb. und sw Abb., 1 Faltkarte | 2009 | ISBN: 978-3-7752-8802-6
Kart. | Preis: € 28.80 bestellen | order